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Jan Lippinkhof - Scherenschleifer Mit Hilfe meines hölzernen Schleifwagens aus dem Jahr 1924 demonstriere ich, der Niederländer Jan Lippinkhof, die Kunst des Schleifens. Historie Der Schleifwagen ist und war zugleich Arbeitsgerät und Werkstatt. Früher fuhr der Scherenschleifer über Land von Hof zu Hof, von Dorf zu Dorf oder Stadt. Ein so großer Wagen wie der meine wurde nicht nur vom Scherenschleifer geschoben. Er war auf die Hilfe eines Ponny´s oder eines Hundes angewiesen. Vor Ort machte er durch läuten seiner Glocke auf sich aufmerksam. Technik Der stufenlose, mechanische Antrieb der Maschine erfolgte per Fuß. Mittels Fußbrett wird die Kraft über das Schwungrad auf das im Durchmesser 1,30 m große Speichenrad und mit Hilfe des 5 Meter langen Lederriemens bei einer Übersetzung 1 : 26 auf die Achse übertragen, auf der die Schleifsteine sitzen. Dies ermöglicht in einem Bereich zwischen 300 und 1.200 U/m zu arbeiten. Heute Wenn die Besucher der Veranstaltung/Ausstellung über die Presse informiert werden, dass der Scherenschleifer kommt und arbeitet, kann auch heute der Schleifwagen in Aktion gezeigt werden. Die nostalgische Ausstrahlung der laufenden Maschine, das hölzerne Rattern in Verbindung mit dem Schleifgeräusch versetzt viele interessierte Besucher einer Veranstaltung in fasziniertes Erstaunen. Leistung Von der feinen Nagelhautschere über Haushalts- und Stoffscheren, über kleine und große Messer - auch mit Wellenschliff - bis hin zu Axt und Rasenmähermesser erhält alles seinen fachgerechten Schliff. Selbstverständlich gehörte es heute auch zur Arbeit eines Scherenschleifers Besteckmesser mit Wellenschliff und Frisörscheren mit Mikroschliff zu bearbeiten. Dabei garantieren feste Schleifpreise zufriedene Kunden. >>>> !!! früher wie heute - vor Ort und sofort !!! <<<< Also nicht vergessen: Stumpfe Messer und Scheren mitnehmen! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||